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Kategorie: Download

Tío Flope & Jay Turner – Sauce

Wenn Tío Flope und Jay Turner gemeinsam das Studio betreten, wird nicht lange um den heißen Brei herumgeredet, sondern direkt das volle Aroma auf den Tisch gepackt. Mit der gemeinsamen Single Sauce präsentieren die beiden einen Song, der mit einer gehörigen Portion Humor, sympathischem Wortwitz und treibendem Beat im Gedächtnis bleibt.

Musikalisch serviert die Nummer genau das, was Hip-Hop-Enthusiasten von einem frischen Track erwarten. Die Untergrund-Attitüde schimmert durch jede Silbe, während der Refrain mit ordentlich Wiedererkennungswert im Kopf hängen bleibt. Die Kombination der beiden Stimmen funktioniert hervorragend und verleiht dem Ganzen ein stimmiges Gesamtbild. read more

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redd. feat. ALYZAH & shaheed. – W.Z.M.P.

Wenn du dachtest, dass Rap auf Deutsch nur noch aus weichgespülten Playlists und austauschbaren Fließband-Beats besteht, zieht dich dieses Gespann im Handumdrehen zurück auf den harten Boden der Tatsachen. redd., shaheed. und ALYZAH fackeln auf „W.Z.M.P.“ nicht lange und brettern mit einer Energie durch die Boxen, die schlichtweg keine Widerworte duldet.

Das Teil ist kein aufpoliertes Glanzprodukt für das Radio, sondern ein roher Diamant mit Ecken, Kanten und ordentlich Kantenklatschen. Die Beats drücken so direkt im Magenbereich, dass man automatisch in den Kopfnicker-Modus schaltet, während die Vocals mit messerscharfer Präzision, starkem Rhythmusgefühl und einer fast schon kompromisslosen Attitüde ins Mikrofon geschossen werden. Die Kombination der drei Stimmen greift absolut nahtlos ineinander, baut eine enorm dichte Stimmung auf und gibt der hiesigen Untergrund-Landschaft genau den erfrischenden Tritt in den Allerwertesten, den sie gerade dringend gebraucht hat. read more

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Jones & SterilOne – Penelopes Arme

Wenn Zynismus auf pure Agonie trifft und sich das Ganze mit einer unerschütterlichen Hustler-Mentalität kreuzt, dann weißt du, dass hier kein weichgespülter Radio-Rap serviert wird. Jones und SterilOne haben mit Penelopes Arme ein Brett vorgelegt, das komplett ohne den künstlichen Social-Media-Hype auskommt, der die hiesige Hip-Hop-Landschaft sonst so oft verpestet. Wer hier nach glattgebügelten Algorithmus-Tracks sucht, wird bitter enttäuscht, und das ist verdammt noch mal auch gut so. Das Album atmet die rohe, ungefilterte Essenz des Untergrunds und bleibt genau deshalb absolut glaubwürdig. read more

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Tokan, Morris feat. Upperclass – Unterwegs

…ihr wollt wissen, was bei uns so geht?!

Wenn die Jungs aus dem Untergrund das Flutlicht anknipsen, wird die Konkurrenz meistens ganz schnell ganz blass.

Tokan und Morris haben sich für ihr neuestes Ding keine Geringeren als den Beatschmied Upper Class an die Regler geholt, und was bei dieser Fusion namens Unterwegs herausgekommen ist, lässt sich am besten als pure, unfiltrierte Kopfnicker-Therapie beschreiben. Wer die bisherigen Releases der beiden MCs auf dem Schirm hatte, wusste natürlich schon vorher, dass hier keine seichte Radiopop-Kacke serviert wird, aber diese Kollaboration setzt dem Ganzen im wahrsten Sinne die Krone auf. Upper Class zimmert ein instrumentales Fundament hin, das so staubig und gleichzeitig elegant durch die Boxen drückt, dass man sofort das Verlangen spürt, sich nachts ziellos in die Bahn zu setzen und einfach den Lichtern der Stadt nachzujagen. read more

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MA 21 – Das Mysterium des Schachboxens

Wenn MA21 das Schachbrett betritt, dann geht es hier nicht um ein freundschaftliches Mattsetzen im Park, sondern um die totale kognitive und physische Übernahme. Mit der EP Das Mysterium des Schachboxens liefert der Artist ein Konzept ab, das den Hybrid-Sport nicht nur als Metapher nutzt, sondern dessen DNA tief in die Soundästhetik einwebt. Es ist dieser seltene Moment im Deutschrap, in dem technischer Anspruch auf eine kompromisslose Atmosphäre trifft, ohne in leere Phrasendrescherei abzuwandern. Jeder Track wirkt wie eine perfekt kalkulierte Runde, in der präzise Denkarbeit von harten, klanglichen Wirkungstreffern abgelöst wird. read more

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Vato – Terz.


Wenn Vato die Nadel auf das Fleisch der Gegenwart setzt, dann passiert mit TERZ. genau das, was wir im grauen Einheitsbrei der Playlist-Kultur so schmerzlich vermissen. Es ist dieses seltene Phänomen von einem Album, das dich nicht anbrüllt, um deine Aufmerksamkeit zu buhlen, sondern sich einfach lässig an die Bar lehnt und wartet, bis du von selbst rüberkommst. Man merkt schon nach den ersten Takten, dass hier jemand am Mischpult saß, der den Rhythmus nicht nur versteht, sondern ihn vermutlich zum Frühstück verspeist. Die Beats rollen mit einer Selbstverständlichkeit durch den Raum, die so manchen Genre-Kollegen vor Neid erblassen lassen dürfte. read more

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Joshua Pepe – Engelsblick

05Wenn in der Musikwelt das Wort Senkrechtstart fällt, ist meistens eine gehörige Portion Skepsis angebracht, doch bei Joshua Pepe fühlt sich der aktuelle Wirbel erstaunlich organisch an. Der Wiener Newcomer hat mit „Engelsblick“ einen Track vorgelegt, der genau in die Schnittmenge aus digitalem Zeitgeist und echtem musikalischem Handwerk zielt. Während die halbe Industrie noch darüber rätselt, wie man Authentizität simuliert, spaziert Pepe im Fake-Pelz durch das verschneite Wien und lässt die Algorithmen für sich arbeiten, ohne dabei wie ein bloßes Produkt zu wirken. read more

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