Wenn Zynismus auf pure Agonie trifft und sich das Ganze mit einer unerschütterlichen Hustler-Mentalität kreuzt, dann weißt du, dass hier kein weichgespülter Radio-Rap serviert wird. Jones und SterilOne haben mit Penelopes Arme ein Brett vorgelegt, das komplett ohne den künstlichen Social-Media-Hype auskommt, der die hiesige Hip-Hop-Landschaft sonst so oft verpestet. Wer hier nach glattgebügelten Algorithmus-Tracks sucht, wird bitter enttäuscht, und das ist verdammt noch mal auch gut so. Das Album atmet die rohe, ungefilterte Essenz des Untergrunds und bleibt genau deshalb absolut glaubwürdig.