In Rage

micsundbeatsWIGH

Guten Morgen, gestern war Feiertag. Toll. Bringt uns heute nichts, aber ich wollte damit sagen, da kam ich wenigstens mal dazu Links zu konsumieren, die ansonsten vielleicht untergehen.

Vielleicht ist für Dich auch was schönes dabei? Hast Du gesehen. Der Tom hat was zum Bbou geschrieben. Beides dope, also der Artikel und Bbou.

Solltest Du im Verlauf dieser Woche nichts von dem völlig lächerlichen Rassismusvorwurf an die Penetrante Sorte gehört haben, hier eine Aufgliederung. Fast chronologisch. Wo wir grad bei Arschlöchern sind und das sind vorbehaltslos -und wir sind uns einig- alle Rassisten. Und ein paar Schachspieler vermutlich auch. Oder Nachtclubbesitzer.

Ein Musikerwiki, auch gut. Nicht für jeden. Ich finds aber gut. Damit heute nach dem lesen nicht alle zu angepisst sind hab ich noch einen netten Witz für Dich zum Wochenende.

Army. Ab in die Kommentare! Liefer die beste Überschrift für beiliegendes Video. Drück (wie immer nicht) auf “Gefällt mir” oder mach Dich sonst irgendwie bemerkbar.

BBOU – Es gibt nix Bessas wey wos Guads (Review)

Sein Flow ist „gschmeidig wi a rahmsauce“ und er behauptet von sich, der bayrische Action Bronson zu sein. Die Rede ist vom bayrischen Rapper BBOU. Vor kurzem ist sein neues Album „Es gibt nix Bessas wey wos Guads“ (Es gibt nichts besseres wie das Gute) erschienen. Gleich eines vorweg, ich feier das Ding von Anfang bis zum Ende.

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Wenn man die Trackliste betrachtet, fällt gleich mal auf, dass alle Tracks Maniac von den Demograffics produziert hat. Und ich sag euch, da sind einige Banger dabei, die zum Kopfnicken einladen. Zusätzlich ist die Beatauswahl sehr abwechslungsreich ausgewählt worden, es gibt langsame Beats gefolgt von schnelleren Rhytmen und einen Beat mit Reggaeflair. Somit hat das Album in Sachen Beats schon mal einen fetten Pluspunkt bei mir.

Die Inhalte der Tracks sind den Beats angepasst und bieten dementsprechend Vielfalt. Auf den Reggae Beat wird eine Drogengeschichte erzählt (Viva La Bavaria), es wird erzählt, dass es ab und zu notwendig ist einen Tag auf der Couch herum zu lungern (Bock), er rapt mit dem Featuregast LUX sogar über seinen Bart (Boartad) und das für Bayern typische Weizenbier bekommt einen eigenen Track gewidmet (Weizninsxicht). Es ist schwer, hier einen Song raus zu picken, Alle sind hör- und feierbar. Dass BBOU auf bayrisch rappt (und nicht bloß bayrisch, sondern zusätzlich auch noch mit Oberpfälzer Slang) und viele Rap Heads nicht alles verstehen werden, stört nicht. Der Vibe ist spürbar. Wenn man sich die Tracks anhört, versteht man, warum BBOU sich der bayrische Action Bronson nennt. Er spittet mit einer Leichtigkeit und bringt sehr viel Ironie in die Texte rein.

Meine persönlichen Favoriten sind der Track Bavarian Wasted Youth, wo auch Maniac die Hook beisteuert und Hock die Hi. Speziell der Beat bei Hock di Hi ist ein grandioses Brett, das Trompeten-Sample im Hook sorgt für eine Mischung aus Blaskappellenstyle und mexikanischem Flair.

Mein Fazit:
Absolute Kaufempfehlung. Beats, die bayrischen Texte und die Leichtigkeit eines Action Bronson kommen perfekt rüber. Er vereint bayrische Tradition mit der Mordernen und dass man selbst als Wiener nicht alles versteht, ist Meckern auf hohem Niveau.Ich vergebe 5 von 5 Weizenbieren

In diesem Sinne – Servus

Das Album muss man direkt bei iTunes kaufen, oder Du hörst vorher bei Soundcloud rein.

 

Das ist ein Gastbeitrag vom Tom, der bloggt normalerweise für seinen Plapperblog.
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