Don Miguel – Waiting For Carmine

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Das ist cool. Don Miguel ist ein Produzent und hat sich allerhand bekannter Stimmen gesichert. Mit Guilty Simpson oder auch Greyscale hat er auch Lieblinge von mir auf seiner Platte.

Da kann ich zwar nicht alles empfehlen, aber die Tracks von den oben beschriebenen oder die entzückende Rapsody reissens ganz leicht raus.

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Waiting for Carmine hat eine eigene Webseite, Don Miguel ist bei Twitter und Instagram.

Magix Music Maker 2015

Alle Jahre wieder bringt Magix seine neue und meist in vielen Punkten überarbeitete Version des “Magix Music Maker” heraus. So auch in diesem Jahr, wo der Music Maker 2015 Hobbymusikern wieder eine einfache Plattform bieten soll, sich kreativ auszutoben. Angeboten werden übrigens drei verschiedene Varianten: Eine leicht abgespeckte Standard-Version, die Premium-Version mit neuen Loops und Sounds sowie vier exklusiven Instrumenten (Prop Bass, Revolta 2, Jazz Drums, Vintage Organ) und das “Control-Paket”, das die Premium-Version und ein 49-Tasten MIDI-Keyboard enthält.

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Unterschiede zum Vorgänger

Rein optisch hat sich zum Vorgänger eigentlich nichts verändert. Auch die Features selbst bleiben relativ gleich, lediglich “unter der Haube” wurde das Programm optimiert. Wer also ein echtes Schnäppchen sucht, sollte zur Vorgängerversion greifen. Diese wurde unter http://www.netzsieger.de/e/magix-music-maker-2014-premium ausführlich getestet. Abgesehen davon gibt es nun eine verbesserte ReWire-Unterstützung überarbeitete Loops und Samples sowie ein paar neue Effekte wie den DeEsser und VocalTune, eine spezielle Variante von AutoTune.

Installation und Ersteindruck

Die Installation klappt reibungslos, unterstützt werden neben Windows 8 bzw. 8.1 auch ältere Versionen bis zu Windows Vista. Danach wird man mit einem aufgeräumten Startbildschirm begrüßt der stark an klassische Loop-Sequencer wie “Fruity Loops” oder “Steinberg Cubase” erinnert. Ganz ähnlich funktioniert auch die Bedienung, allerdings gibt es einen großen Unterschied: Den sogenannten “Soundpool”, der den gesamten unteren Bereich einnimmt. Hier werden die 5.000 (Standardversion: 3.000) Loops, Sounds, Riffs und Samples gelagert, mit denen man sich in Windeseile seinen eigenen Song zusammenklickt. Auch die Sortierung lässt kaum Wünsche offen, neben Überbegriffen wie “Rock Pop”, “Hip Hop” oder “Techno” lassen sich diese nach Instrument, Typ, Audio und MIDI einteilen sowie in einer Favoritenliste speichern. Zwar ist das “Zusammenklicken” von Songs perfekt für Anfänger geeignet, echte Musiker dürfte dieses Feature allerdings nur kaum interessieren. Zu generisch sind die Loops und Samples, zu abgestimmt die Akkordfolgen. Abhilfe schafft hier die Piano- bzw. Drum-Roll in Verbindung mit den vielen mitgelieferten VST-Plugins. VST steht für Virtual Studio Technology, ein in der Branche altbekannter Standard, mit dem sich das Programm beinahe unendlich erweitern lässt. Neu in der Version 2015 ist übrigens auch eine verbesserte ReWire-Unterstützung, mit dem sich unterstützte Programme wie eine eigene Audio-Spur verhalten und in die Songs integriert werden können. Dank dieser Features ist der Magix Musik Maker 2015 seinen großen Konkurrenten so nah wie nie, hat aber von seiner einfachen Bedienung nichts eingebüßt.

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Was man vermissen wird

Trotz des außerordentlich guten Umfangs und den vielen Features bleibt Magix Music Maker ein Tool, das sich vornehmlich an Anfänger richtet, weswegen allzu komplexe Funktionen verwehrt bleiben. Funktionen wie das von Reason bekannte “Verkabeln” des virtuellen Audio-Racks oder das Anlegen von Effect-Lines, wie man es von Cubase gewohnt ist. Auch das Mastering hält sich in Grenzen. Zwar kann die Lautstärke einzelner Kanäle beliebig angepasst werden und es ist möglich, sie im Stereo- bzw. 5.1-Raum zu positionieren, eine echte “Mastering Suite”, mit der sich Feinheiten im Song bis in den Hertz-Bereich anpassen lassen, gibt es aber nicht.

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Fazit
Mit dem Music Maker hat Magix ein Tool geschaffen, das mittlerweile so abgestimmt und ausgewogen ist, das selbst wesentlich teurere und größere Konkurrenten nur noch einen Steinwurf entfernt sind. Zwar hat sich im Vergleich zur 2014-er Version nur wenig verändert, dies ist aber auch gar nicht nötig, denn gerade Hobbymusiker werden den Verzicht auf komplexere Funktionen nur wenig missen. Hauptsache es gibt neue Loops, neue Instrumente und Effekte, damit man auch morgen noch fröhlich komponieren kann.

 

Obige Bilder sind von Mawoo86, auramixer und Vancouver Film School.

Hayes – Entering Providence

Entering Providence

Providence, RI – weißt Du wo das ist? Das ist ne Stadt in den Staaten zwischen New York und Boston, also eher noch bei Boston. Da gibts nen Typen Namens Hayes, der seit 2009 mit seiner Crew “Night Enders” Alben released.

Auf das schon im August erschienene Album “Entering Providence” wurde ich aufmerksam, also mich das Video “Transmitting Live from R.I.” komplett weggefegt hat.

Ich finde das Bombe. Auch das Album selbst kann sich anhören lassen. Solltest Du Dir holen. Kostet nämlich nichts, ist gegen Spende.

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Hayes findest Du auf Facebook, Twitter oder Soundcloud.